Quantentechnologie, die

Smartphones, DVD-Player, das Internet, also schlicht der weltumspannende digitale Raum, in welchem sich in der Hauptsache die dritte Phase der Globalisierung (Anzahl der Globalisierungsphasen) abspielt, wären ohne Quantenphysik un-denkbar. Die gesamte Mikroelektronik basiert auf Chips, in deren Inneren quantenphysikalische Prozesse gezielt genutzt werden. Auch Laser sind eine Q.: Lichtquellen, die Lichtquanten (Photonen) mit einer bestimmten Energie und Wellenlänge aus-senden. Laserlicht ist der Informationsträger in den Glasfasern und ermöglicht den weltweiten Informationsaustausch und die Herstellung des „digitalen Raumes“, in welchem wir quasi in Echtzeit (Latenz) interagieren können, und der den Globus zu einem „Punkt“ hat schrumpfen lassen, wie der Philosoph Peter Sloterdijk (*1947) das ausdrückt. Die Quanteneigenschaften von Wasserstoffatomkernen spielen bei der Magnetresonanztomografie (MRT) in der Medizin eine Rolle. Und nun steht die zweite Quantenrevolution vor der Tür. Der Wettlauf von Google & Co. um den Quantencomputer hat längst begonnen. Was der kann? Unzählige Berechnungen gleichzeitig vornehmen, statt nacheinander. Zu abstrakt? Konkret nutzen kann man einen Quantencomputer, um als bombenfest geltende Verschlüsselungsverfahren zu knacken, die heute das Online-Banking oder andere sensible Soware absichern …