Einstein-Rosen-Brücke, die

Besser bekannt als Wurmloch und erstmals 1935 beschrieben durch die Physiker Albert Einstein (1879-1955) und Nathan Rosen (1909-1995). Ob nun Brücke oder Loch, auf jeden Fall stellen die E.-R.-B.n durchquerbare Verbindungen zwischen zwei verschiedenen Universen (Paralleluniversen) oder zwei entfernten Regionen des Universums her und bieten somit – zumindest hypothetisch – eine mathematische Erklärung für Teleportation (Mr. Beam). Auf Wikipedia befindet sich z.B. eine skurrile Fotographik, die eine mathematisch korrekte E.-R.-B. zwischen dem physikalischen Institut der Uni Tübingen und den Sanddünen in der Nähe von Boulogne-sur-Mer (F) darstellt. Offenbar sehnten sich die Wissenschaftlerinnen auf kürzestem Weg in den Sommerurlaub. Genauso wäre es aber denkbar, dass unter bestimmten Bedingungen eine E.-R.-B. zwischen Konnopke’s Imbiß im Prenzlauer Berg und dem Bochumer Bratwursthaus am Bermudadreieck entstünde. Dazu müsste sich Materie so verdichten, dass die Krümmung der Raumzeit enorm zunähme und sich die Currywurstbuden wie zwei entfernte Punkte auf einem Blatt Papier aufeinanderlegten, wenn man es zusammenfaltet – so dass eine Abkürzung entsteht: Ein Shortcut, der die lästige Materialität der Bundesautobahn 2 sowie diverser Mittelgebirge, Seen und Flüsse und selbst die Materialität von Salzgitter Bad auf magische Art und Weise ignorierte (Schmerz im Zeh). Nun könnte man meinen, es ließen sich die Currywürste von nun an munter durch das Loch bzw. über die Brücke hin und her reichen, die leckersten Rezepte austauschen etc.., aber leider vermutete z.B. Stephen Hawking (1942-2018), dass E.-R.-B.n sofort einstürzen würden, sobald sie auch nur ein Fitzelchen echter Materie passierte, und Currywürste sind ja sehr wohl echte Materie. Was man zum Bau einer dauerhaft funktionierenden E.-R.-B. bräuchte, wäre sogenannte Exotische Materie, allerdings kommt diese in der Natur nicht vor, und man weiß derzeit auch noch nicht, wie man sie herstellen könnte. Bis dahin musst du – „biste richtig down, brauchste wat zu kau’n“ – eben doch beim Bratwursthaus in Bochum persönlich vorbeifahren.

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