Einsteins Verzweiflung

Obwohl er u.a. mit seinen frühen Forschungen zum photoelektrischen Effekt maßgebliche Grundlagenarbeit für die Entwicklung der späteren Quantenphysik geleistet hatte, mochte sich Albert Einstein (1879-1955) in späteren Jahren nicht wirklich mit ihren theoretischen und praktischen Folgen anfreunden; denn mit der Quantenphysik waren die Zufälligkeit, die Wahrscheinlichkeit, die Unschärfe und die Doppeldeutigkeit in den Vernunftraum der Naturwissenschaft vorgedrungen; was letztlich einer vorläufigen Absage an die Möglichkeit von wahren Antworten überhaupt gleichkam (CERN). Was seine jüngeren Kollegen Niels Bohr, Erwin Schrödinger, Werner Heisenberg und Paul Dirac da entwickelten, war dem nach der letzten, vereinheitlichenden Weltformel (Weltbilder) forschenden Physiker überhaupt nicht geheuer. Das brachte ihn zu der berühmten Formulierung, dass die Quantenphysik zwar viel liefere, “aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der Alte nicht würfelt.“ (Der Alte? Damit könnte durchaus der Rosch gemeint gewesen sein.)

Schock

Veröffentlicht am in Allgemein by Matthias Seier | publish